Gentechnik

Können wir der Wissenschaft noch trauen? Anders formuliert welchen Wissenschaftlern können wir vertrauen?

Die Macht die Technokraten und Experten in den letzten Jahren entwickelt haben ist so groß und so außer Kontrolle, dass sie viel mehr zu einer Religion geworden ist. Eine Religion mit vielen Dogmen – und eines dieser Dogmen ist, dass wir Menschen die Macht haben die Natur so zu verändern, wie wir es wollen?! Das ist total anmaßend, weil wir das nicht können.

Wir manipulieren Leben auf unserem Planeten, in Pflanzen, in Tieren, selbst an uns Menschen, in einer Art, die wir nicht wirklich verstehen und nicht kontrollieren können und dann lassen wir es auf das Umfeld los. Das ist eine radikale, beispiellose Veränderung, die jenseits unseres Denkvermögens und unwiederbringlich ist. Meine großen Bedenken sind, dass wir diesen absurden Fortschritt nicht rückgängig machen können.

Geschichte
Vor mehr als 12 000 Jahren haben wir Menschen begonnen Pflanzen anzubauen und ihre Samen für die Wiederaussaat zu bewahren. Die Landwirtschaft blühte auf und Zivilisationen entstanden. In China wurden tausende Sorten Reis angebaut, Weltweit gab es mehr als 5000 verschiedene Kartoffelsorten. Allein in den USA gediehen im 19. Jahrhundert mehr als 7000 verschiedene Apfelsorten.

Im 20. Jahrhundert wurde die Landwirtschaft radikal umgestaltet. Die Herstellung von Stickstoffbomben im ersten Weltkrieg führte zur Entwicklung von chemischen Dünger auf Stickstoffbasis. Im zweiten Weltkrieg entwickeltes Nervengas wurde leicht modifiziert um Insektizide herzustellen.

Die Chemotherapie, die in der heutigen Medizin gegen Autoimmunerkrankungen und gegen Krebs eingesetzt wird, stammt aus einer modifizierten Entwicklung genau dieser Nervengase.

Dann trat DDT seinen Siegeszug an. Neue Technologien versprachen größere Gewinne, höhere Erträge, niedrigere Preise und breitere Verfügbarkeit. Mitte des 20. Jahrhunderts führten diese Techniken sowie neue Entwicklungen in der Pflanzenzucht zur sogenannten GRÜNEN Revolution. In den folgenden Jahrzehnten wurden die Erträge deutlich gesteigert. Jahr für Jahr wurden riesige Ackerflächen bestellt mit jeweils nur einer Pflanzenart. Diese Monokulturen schufen ein Ökologisches Vakuum, in dem Schädlinge und Krankheiten ein leichtes Spiel hatten.

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Hirschkäfer (Lucanus cervus)

Diese Gleichförmigkeit hatte zu einer der größten Agrar-katastrophen der Menschheit geführt. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden in Irland nur sehr wenige Kartoffelsorten angebaut und als sie an Kartoffelfäule erkrankten, verhungerten 1 Millionen Menschen. Dieselbe Kartoffelfäule suchte auch Peru heim, dort war sie allerdings weniger dramatisch, da die Menschen sich dort hauptsächlich von Mais ernährten. Heute werden im Wesentlichen nur 4 Kartoffelsorten angebaut. 97 % der Gemüsesorten, die Anfang des 20. Jahrhunderts angebaut wurden, sind heute ausgestorben.

Genetische Einförmigkeit wird zu einer erhöhten Anfälligkeit für Schädlinge und Krankheiten. Bauern sahen sich plötzlich in einer Pestizidspirale gefangen, je mehr sie sprühten, desto mehr mussten sie sprühen. Der zunehmende Gebrauch von Düngern, Pestiziden und Herbiziden, erhöhte die Kosten, verunreinigte das Wasser und barg jede Menge Gesundheitsrisiken. Roundup von Monsanto wurde in den 70er Jahren zu einem der erfolgreichsten Herbiziden aller Zeiten.

Dann wurde Mitte der 90er Jahre durch den Einsatz der Gentechnik, aus der GRÜNEN-Revolution die GEN-Revolution.

… und der Wahnsinn der Industrie geht nicht nur weiter, er wird schlimmer, seht selbst.

Gekaufte Wahrheit - Gentechnik im Magnetfeld des Geldes

ARTE Dokumentation: Monsanto - mit Gift und Genen

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