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Arzneimittelbilder

Gesundheit zählt zu unseren höchsten Gütern. Gesund zu sein bedeutet nicht nur körperliche Unversehrtheit, „also über tadellose Labordaten verfügen“!? Vielmehr bedeutet sie ohne Begrenzungen kreativ am mentalen und emotionalen Leben mit Lebensfreude und Zufriedenheit teilhaben zu können. Die Möglichkeiten innerhalb der Natur auf diesem Planeten sind einfach unvorstellbar vielfältig. Warum sie also versuchen - im Labor nach zu bauen - anstatt sie in unserem Inneren und um uns herum wahrzunehmen, sie zu achten und zu schützen.

Die kurze Zeit, seitdem wir Menschen auf dieser Erde leben haben wir vieles zerstört ohne es vollständig verstanden zu haben. Die Arbeit mit der Homöopathie ist auf ein tieferes Einfühlungs-vermögen für die Vielfalt der Mineral-, Metall-, Tier- und Pflanzenwelt und letztendlich auf das psycho-physische Leben unseres menschlichen Da-Seins ausgerichtet. Die Materie, die Geschöpfe und Wesen die schon vor uns den Planeten bewohnten hatten sich bereits Bestens eingelebt.

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Türkenbund-Lilie: Eine durch ungefleckte dunkel-purpurrote Blüten auffallende Varietät der

 Lilium martagon; aufgenommen in Peggy´s Garten in Rheydt / Mönchengladbach

Um für unsere Gesundheit selbst zu sorgen, bietet uns die Klassische Homöopathie hervorragende Herangehensweisen, die Natur mit ihren vielfältigen wunderbaren Rohstoffen, verständlicher und ohne Zerstörung, nutzbar zu machen. Jeder Einzelne kann individuell und kreativ lernen auf rein natürlichem Wege mit seiner Gesundheit achtsam umzugehen und dass ein ganzes Leben lang.

Homöopathie ist einfach, sie will dennoch gut gelernt sein. Ich habe in den Anfängen meines autodidaktischen Medizin Studiums, 6 Jahre lang Homöopathie in Freiburg auf privaten Schulen studiert. Mir war das Glück vergönnt bei ganz unterschiedlichen Lehrerinnen und Lehrern, bei Alten und praktizierenden zeitgenössischen Meistern lernen zu dürfen. Später fuhr ich an verschieden Schulen, im In- und Ausland, weiter damit fort. Auf keiner Grund- bzw. höheren Schule habe ich mehr über mich Selbst, das Leben und die eigenverantwortliche Gesunderhaltung gelernt, als beim Studium der homöopathischen Arzneimittellehren. Es gab über drei Jahrzehnte kaum einen Stillstand und das Lernen wird mich, so wünsche ich es mir, erfrischend bis an mein Lebensende begleiten.

Womit wir beim Thema wären …

… allein durch das lesen eines homöopathischen Arzneimittels, sofern es sich nicht nur auf rein Klinische Zustände konzentriert, sondern mentale und emotional-seelische Begebenheiten unseres Da-Seins nicht außer Acht lässt, was man als Ganzheitliche Medizin bezeichnet, können wir uns ein beachtliches Stück weit selbst erfahren.

Was ist ein Arzneimittelbild

Ein Arzneimittelbild (AZB) beschreibt, wie der menschliche Organismus, auf eine ihn verabreichte homöopathische Arznei reagiert. Es beschreibt das gesamte Spektrum der Auswirkungen einer Substanz auf den Körper, die Gefühle und den Geist. Die einzelnen Daten sind in den meisten Fällen Zusammenfassungen von Erfahrungen mit Homöopathischen Arzneimittelprüfungen am gesunden Menschen und der praktischen Arbeit am Patienten. Dazu kommen die Erkenntnisse aus der Toxikologie und Pharmakologie und der über 200-jährigen Empirie von Ärzten und Praktikern aus der ganzen Welt. Die einzelnen Symptome werden meist nach dem Kopf-zu-Fuß-Schema geordnet. Darunter werden geistige und emotionale Themen besonders berücksichtigt und stehen oft an vorderster Stelle.

Die Arzneimittelprüfung

Bei einer Homöopathischen Arzneimittelprüfung werden unterschiedliche Substanzen oder Wirkstoffe an gesunden Menschen erprobt. Sie stellen einen wichtigen Bereich der homöopathischen Forschung dar. Die darauffolgenden Beobachtungen konzentrieren sich nicht ausschließlich auf den physischen Bereich, sondern berücksichtigen im Besonderen auch emotionale und mentale Eigentümlichkeiten und Qualitäten, was bei Tier-versuchen nicht möglich ist. Die beobachteten Symptome der verschiedenen Daseinsebenen werden aufgezeichnet, analysiert und ergeben, im Vergleich verschiedener parallel laufender Studien mit anderen Probanden, letztendlich ein spezifisches Arzneimittelbild. Es geht hier um das Erkennen einer individuell auftretenden Wirkung mit spezifischer Symptomatik, die im Idealfall, ein psycho-physisches Gesamtbild ergibt.

Die einzelnen Arzneimittelbilder werden in die umfassenden Arzneimittellehren, den sogenannten Materiae Medicae zusammengestellt und übertragen. Als Nachschlagewerke sind sie für jeden medizinischen Praktiker unverzichtbar, sie bilden die Arbeitsgrundlage für die spätere Bestimmung und Verordnung der heilenden Arznei. Denn das geeignete homöopathische Heilmittel wird fortwährend nach dem Ähnlichkeitsprinzip ausgewählt.

Der Chinarindenversuch

Als Beispiel hierfür dient der Chinarindenversuch von Hahnemann im Jahr 1790, wobei er die Wirkung dieser Substanz am eigenen Körper feststellen wollte. Davon ausgehend stellte er später seine Hypothese vom Ähnlichkeitsprinzip auf:

Das ein Wirkstoff, der in seiner ursprünglichen Substanz, in diesem Fall China officinalis (Chinarindenbaum), bei einem gesunden Menschen 

diese Beschwerden und Symptome verursachen kann, in verdünnter und potenzierter Form, bei einem Erkrankten Menschen

 mit ähnlichen Beschwerden und Symptomen verabreicht, zu einer Linderung und Heilung führen wird.

Original Hahnemann: „Ich nahm des Versuchs halber etliche Tage zweimahl täglich jedesmahl vier Quentchen gute China ein; die Füse, die Fingerspitzen, u.s.w. wurden mir erst kalt, ich ward matt und schläfrig, dann fing mir das Herz an zu klopfen, mein Puls ward hart und geschwind, eine unleidliche Aengstlichkeit, ein Zittern (aber ohne Schauder), eine Abgeschlagenheit durch alle Glieder; Dann ein Klopfen im Kopfe, Röthe der Wangen, Durst, kurz alle mir sonst beim Wechselfieber gewöhnlichen Symptome erschienen nacheinander; doch ohne eigentlichen Fieberschauder.“

Homöopathische Arzneimittel

Die unterschiedlichsten Substanzen können Ausgangsstoff homöopathischer Arzneien sein. Diese Arzneimittel werden überwiegend aus Pflanzen, Pilzen, Mineralien und Metallen gewonnen. Es gibt aber auch Arzneien die aus Tieren, tierischen Sekreten, Krankheitserregern und Giften hergestellt werden. Inzwischen gibt es eine Vielzahl an homöopathischen Arzneimitteln, allein in Deutschland sollen es mittlerweile über 2000 sein. Davon werden einige Dutzend Arzneien wirklich ausschlaggebend sein.

Einige der Wichtigsten Arzneien werde ich im Laufe der Zeit unten als PDF abrufbar, in kurzer Version, als auch umfassender beschreiben. Da einige Arzneimittel zum Teil mehrere tausend Symptome auf der körperlich-, emotional-, mentalen und allgemeinen Ebene aufweisen können. Im Besonderen sind dies die sogenannten Polychreste, die auch die größten Heilungserfolge erzielen.

Da ich erst seit Frühjahr 2020 an meiner neuen Seite für Präventive Medizin arbeite sind die Feinheiten, wie die Ausarbeitungen der Arzneimittelbilder, etwas zu kurz gekommen. Meine gesammelten medizinischen Unterlagen, der letzten 30 Jahre, mussten erst einmal gesichtet und durchgearbeitet werden, um sie in PDF-Form auf dieser Seite veröffentlichen zu können. Für eventuelle kleinere Rechtschreibfehler, bitte ich um Nachsicht. Gerne stehe ich für Kritik, aber auch für Euer Interesse an der Thematik, jeder Zeit zur Verfügung.

So nun soll es losgehen, ihr findet einige bereits bearbeitete Arzneien, die ich unten noch einmal kurz angeben werde, in den einzeln dafür unterteilen Registern vor, einfach auf den Butten drücken …

... ich wünsche Euch nun viel Spaß und Erkenntnis bei der Entdeckungsreise durch die verschiedenen menschlichen Verhaltensweisen, denen man jeden Tag vereinzelt begegnen kann.

Bereits veröffentlichte Manuskripte: Bambusa, Cannabis indica + sativa, Causticum, Chara intermedia, Ferrum phosphoricum, Hypericum, Lachesis, Platin, die Nachtschatten: Belladonna, Hyoscyamus + Stramonium und Nux vomica.

Elemente

Stoffe mineralischen Ursprungs, chemische Elemente und deren Verbindungen sowie Metalle und gasförmige Stoffe

Es sei nur so viel gesagt - alles steht und fällt mit unserem Periodensystem! Alle bisher entdeckten Elemente (118), stellen das Leben in ihren Ursprüngen dar. Man könnte all diese Elemente mit Sternenstaub vergleichen – „aus dem wir selbst bestehen und Alles auf diesem Planeten entstanden ist“ - von der Entstehung der Einzeller - bis zu den komplexen Vielzellern (Pflanze, Tier Mensch). Die Anordnung im Periodensystem im Bezug und Vergleich zur komplexen Botanik - der Welt der Pilze, Farne und Pflanzen - lässt eine erste Orientierung zu und vermittelt uns Einblicke in die Entstehungsgeschichte dieser Geschöpfe, die lange vor uns Menschen die Erde bewohnten.

Ein Wissenschaftler, der sich auf solide Informationen stützt und guten Gebrauch vom logischen Denken macht, der gleichzeitig offen für Erkenntnisse die auf der sinnlichen Ebene gewonnen werden, vereint durchaus in seiner Forschungsarbeit die linke mit seiner rechten Hirnhälfte. Ganzheitlich wissenschaftliche Arbeit begrenzt sich nicht auf rein medizinisches Wissen, sie schöpft beständig von Erkenntnissen aus den Bereichen der Physik, Biochemie, Mathematik, der Philosophie und Psychologie. Da wir In Zeiten leben, wo die modernen Wissenschaften vieles isoliert betrachten und erforschen, sollten wir eines nicht vergessen: Alles auf diesem Planeten steht miteinander in Verbindung, nichts lebt losgelöst oder getrennt voneinander!

Die Einzelnen Ebenen

Das Leben an sich, in diesen Zusammenhängen zu betrachten ist ein weiser Akt, die Verbindung zu natürlichen Heilstoffen zu schaffen ist grandios und der Arbeit von einem der vielen anderen Homöopathen, Jan Scholten: Homöopathie und die Elemente zu verdanken. Jan, ist einer von diesen Wissenschaftlern, der durch unermüdliche Arbeit für die Entwicklung und den Fortschritt der Klassischen Homöopathie, zahllose neue Heilmöglichkeiten entdeckt und die Homöopathie im weltweiten Maßstab beeinflusst hat.

Er hat viele Arzneimittelprüfungen durchgeführt und nicht nur unser Wissen über die Heilmittel gefördert, sondern auch unser Verständnis der Homöopathie in einem weiteren Sinne. Bis vor kurzem war Jan hauptsächlich für seine bahnbrechenden Entdeckungen bei der Anwendung des Periodensystems bekannt, die es uns ermöglichten, alle Elemente und deren Salze homöopathisch zu nutzen. Sein Werk über die Lanthanide hat uns die Behandlung von Autoimmunkrankheiten erschlossen, welche bis dahin nur schwer heilbar waren.

Anorganische Stoffe bilden, nach den Pflanzen die nächstgrößere Gruppe der Ausgangssubstanzen homöopathischer Arzneimittel. So werden beispielsweise Metalle wie Gold (Aurum metallicum) oder Eisen (Ferrum metallicum), chemische Elemente wie Arsen (Arsenicum album) und Quecksilber (Mercurius solubilis) zu homöopathischen Arzneistoffen verrieben. Nichtmetallische Substanzen wie Kohlenstoffverbindungen (z.B. Graphites) und Schwefel (Sulphur) oder Mineralverbindungen wie Kochsalz (Natrium chloratum) finden in der Homöopathie ebenso medizinische Verwendung.

Ozeane und Land

Bakterien, Algen, Moose, Flechten, Pilze, Farne und Pflanzen ...

... bei dieser aufgeführten Rheinfolge wären Evolutionsgeschichtlich natürlich noch einige Abstufungen zu berücksichtigen. Wir wollen hier aber keine Rahmen sprengen. Am Anfang standen die Bakterien, sie bilden eine der drei grundlegenden Domänen, in die alle Lebewesen eingeteilt werden. Dazu werde ich später in Verbindung mit der Homöopathie und den Nosoden genauer eingehen.

Die ursprünglichsten, einige der ältesten Organismen dieser Erde, die ein Verbindungsglied zwischen dem Mineralreich und den Landpflanzen bilden, sind die Algen. Auch sie werden als natürliche Weiterentwicklung der Bakterien betrachtet, was übrigens auf Alles was hiernach folgen wird, zutrifft. Daher das unumstrittene Verhältnis:

Alles ist mit Allem verbunden.

Algen und viele weitere Organismen werden seit Urzeiten vom Menschen für medizinische Zwecke genutzt. Den Großteil der verwendeten Homöopathika bilden jedoch die Arzneien pflanzlichen Ursprungs. Dazu kommen wir weiter unten. 

Algen: Chara intermedia (Armleuchteralge) reinigende Wirkung in Gewässern und im menschlichen Körper und Psyche

Moose: Entwicklung vor ca. 400 bis 450 Millionen Jahren aus Grünalgen wie z.B. Lunularia cruciata, (Mondbechermoos),

Flechten: wie z.B. Lobaria pulmonaria, (Echte Lungenflechte-Blattflechte)

Farne: verschiedene Farngewächse, z.B. Lycopodium clavatum (Keulen-Bärlapp)

Pilze, z.B. Agaricus muscarius (Fliegenpilz)

Algen, Moose und Flechten

Pilze

Farne 

Pflanzen

Allgemeines zur Theorie des Pflanzenreichs

Bei der Theorie der Pflanzen handelt es sich um eine Systematik innerhalb der Kategorien des Pflanzenreichs, wie sie bereits im Buch von Jan Scholten: Wunderbare Pflanzen - Eine neue homöopathische Botanik, beschrieben wurde. Diese Theorie hat für das Pflanzenreich die gleiche Bedeutung wie die Theorie der Elemente für das Mineralreich: Es ist eine systematische Erfassung aller uns bekannten Pflanzen (ca. 400.000). Man kann diese Systematik mit einem Navigationssystem vergleichen, sie dient als Wegweiser im sprichwörtlichen Dschungel des Pflanzenreichs. Sie hilft dem klassisch arbeitenden Homöopathen, die Pflanzen besser kennenzulernen und ein tieferes Verständnis für die Beziehungen der Pflanzen-Arzneien untereinander zu entwickeln.

Für die Herstellung der homöopathischen Arzneien werden frische Pflanzen oder Pflanzenteile (z.B. Blüten, Wurzeln, Wurzelstöcke), getrocknete Pflanzen bzw. Pflanzenteile oder alkoholische Pflanzenauszüge verwendet. Doch jetzt erst einmal ein Blick in die Pflanzenwelt.

Tiere

Tiere liefern weitere Ausgangssubstanzen für die Herstellung homöopathischer Arzneien. Hierbei kann entweder das ganze Tier – wie bei der Honigbiene Apis millefolica oder auch nur ein tierisches Produkt (z.B. Gifte und Sekrete) – etwa das Gift der Buschmeisterschlange Lachesis muta, die Tinte des Tintenfischs (Sepia succus, oder Ambra grisea, das Darmdekret vom Pottwahl, als Quelle dienen.

Nosoden 

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